Wir verwenden Cookies. Durch die Nutzung der Website erklären Sie Ihr Einverständnis zur Verwendung von Cookies. Weitere Informationen sowie alle Details zur Nutzung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung wie folgt: hier
Diese Seite weiterempfehlenKontaktanfrage

8GS Die weißen Dörfer Andalusiens

Donnerstag, 21. Oktober 2021 | Ursula Peter / Michael Kreuzmeir | Edelweiss Bicycle Tours

Thanks ladies for a wonderful week. We hope to see you again!

Ursula and Michael

Tag 1: Ankunft in Granada

Die Tour beginnt mit einem der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Andalusiens - der Alhambra in Granada. Die weltbekannte maurische Festung mit den schneebedeckten Bergen der Sierra Nevada im Hintergrund ist wirklich eindrucksvoll.

Hier noch eine kurze Information zur Covid Situation, für alle die zögern zu reisen. Spanien wurde von der ersten Welle der Pandemie sehr hart getroffen, hatte den härtesten Lockdown in Europa und hat schnell daraus gelernt. 

Die Impfrate ist mit 82 % die höchste in Europa und das öffentliche Leben ist nahezu wie vor der Pandemie.

Die Alhambra bei Nacht.
Carolyn und Tamara hatten eine private Führung durch die Alhambra.

Tag 2: Granada nach Antequera

We started out at perfect weather. Olive trees, veggie gardens, ups and downs, beautiful route, perfect scenery. 

Die Temperaturen sind perfekt zum Radeln. Wir verlassen und die Stadt und es beginnt die typisch andalusische Landschaft - Olivenhaine soweit das Auge reicht. Weite Felder mit allen Sorten von Gemüse. Die Arbeiter freuen sich über einen Plausch.

Das erste Foto für die Daheimgebliebenen.
Mandeln - sie sind riesig und schmecken herrlich!
Riesige Gemüsefelder - das hier ist Brokkoli.
Ein bisschen Spanisch ist sehr hilfreich, um mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen und die Rentner haben immer etwas zu erzählen.
Geschaftt - 105 km und 1.600 Höhenmeter - nicht so ohne für den ersten Tag! Carolyn und Tamara vor der Festung in Antequera.
Das Hotel wurde wirklich mit viel Geschmack renoviert.
Inmitten der typisch andalusischen Landschaft des Naturparks Torcal de Antequera empfängt dich dieses imposante Hotel im romanischen Stil. Es ist der ideale Ort, um dem Alltag zu entfliehen und sich stilvoll zu entspannen.

Tag 3: Antequera nach El Chorro

Eine der eindrucksvollsten Karstlandschaften Europas ist das Plateau El Torcal. Die Kräfte der Verwitterung meißelten aus dem porösen Kalkstein bizarre Skulpturen. Das interaktive Besucherzentrum präsentiert die geologische Entstehung, Fauna und Flora. Es sind wenige Minuten bis zum Mirador Las Ventanillas mit Blick bis zur Costa del Sol.

Bereit für einen neuen Tag auf dem Fahrrad!
Schön, wie die Wolken morgens über die Bergkette schweben.
Diese Felsformationen sind wirklich beeindruckend und an klaren Tagen sieht man bis Malaga und zur Costa del Sol.
Der Ausblick auf die Felsformationen oben im El Torcal.
El Torcal
Eines der weniger bekannten weißen Dörfer - Valle de Abdalajis.
Unser Hotel Garganta El Chorro.
Blick von unserem Hotel auf die Schlucht und die Felsformationen - Garganta del Chorro. Eine scheinbar kurze Strecke von 56 km kann sehr herausfordernd sein. Wichtig sind die Höhenmeter und das waren mit 1500 m schon einige.

Tag 4: El Chorro nach Ronda

Ein perfekter Tag, der kaum zu toppen ist. Es wird spät hell, weswegen wir bis um halb 10 h gemütlich gefrühstückt haben. Die Sonne schien und tauchte die Garganta del Chorro in ein wunderbares Morgenlicht. Perfekt zum Fotografieren.

Eine frisch geteerte, kurvenreiche Straße führte uns entlang des Stausees nach Ardales. 

In El Burgo konnten wir kaum genug bekommen von den köstlichen Tapas. Das war nötig, denn der Anstieg zum Puerto del Viento ist anstrengend. Ronda ist von weitem zu sehen. Hier verbringen wir 2 Tage.

Die Chorro Schlucht und der Caminito del Rey. Einige Wanderer sind schon unterwegs.
Entlang dem fruchtbaren Guadalhorce Tal, kurz hinter dem Dorf El Chorro finden wir eines der geographischen Wunder Andalusiens. Die Garganta del Chorro ist eine teilweise nur 10 m breite Schlucht, die der Fluss 180 m tief in den Kalkstein gegraben hat. Den besten Einblick in das Schwindel erregende Ausmaß der Schlucht gibt der „Camino del Rey“, ein Steg entlang des Felsens zu einer Brücke die über den Fluss führt. Der gesamte Weg wurde zu Anfang dieses Jahrhunderts konstruiert für den Bau des Wasserkraftwerks, Zur Einweihung kam eigens der spanische König für einen Besuch und zur Besichtigung dieser architektonischen Meisterleistung. Von da an bekam der abenteuerliche Weg den Namen "Caminito del Rey", der Königsweg.
Der Klimawandel ist auch in Spanien zu spüren. Die Stauseen sind nahezu leer. Es hat hier seit März nicht mehr geregnet
Es ist sooo steil! Turbo und treten - und trotzdem ist es fast nicht zu schaffen. Aber der Blick von oben lohnt!
Ardales
Kurzer Stop in El Burgo. Erst mit den Mauren begann der politische und wirtschaftliche Aufschwung der Gegend. Nach dem Ende des Kalifats von Córdoba (1031) kam die Gegend zum Taifa-Königreich von Sevilla. Im Jahr 1485 eroberte ein Heer der Katholischen Könige den Ort. Rückeroberung heißt auf spanisch "reconquista" und ist ein wichtiger Teil in der Geschichte des Landes.
10 Tapas später waren wir auf Passhöhe vom Puerto del Viento.
Wir haben es geschafft!
Ronda - Puente nuevo.
Und oben das Parador.
Das Reina Viktoria Hotel in Ronda.

Tag 5: Rasttag Ronda

Heute gibt's einen kleinen Ausflug für unsere Gäste dieser Sondertour. Nur um keine Verwirrung zu stiften - er ist nicht im normalen Tour Programm 

Die Überraschung war Gibraltar!
Die hohe, steinige Landspitze von Gibraltar wurde Großbritannien 1713 im Vertrag von Utrecht „auf ewig“ überschrieben. Heute kommen etwa 4 Millionen Menschen jährlich, hauptsächlich zum zollfreien Einkauf. Viele Attraktionen Gibraltars hängen mit seiner militärstrategischen Bedeutung zusammen. Auf halbem Wege zu den Felsen dient das Verließ einer maurischen Burg noch heute als Gefängnis. Die Höhle des heiligen St. Michael und der berühmte Affenfelsen sind Teil des „Upper Rock“ Naturschutzgebietes.
Bevor man die Halbinsel betritt, muss man über eine Start- und Landebahn fahren. Wenn ein Flugzeug startet oder landet, wird die Schranke geschlossen und man muss warten wie an einer roten Ampel.
Plötzlich denkt man, man ist in England.
Mit der Gondel geht es hoch auf den Felsen.
Die einzige wildlebende Primatenpopulation Europas hat sich einen schönen Platz ausgesucht. Ganz oben auf dem Felsen von Gibraltar blicken sie nach Spanien, ebenso wie nach Marokko. Ein herrlicher Ausblick. Die Affen sind ganz schön frech. Die Tiere leben frei und machen was sie wollen. Es wird ihnen aber Futter bereitgestellt, wohl auch, damit sie nicht zu weit in die Stadt kommen.
Die Strasse von Gibraltar verbindet das Mittelmeer mit dem Atlantik und ist für das Militär von grosser Bedeutung. Daher gab es lange ein Hin und Her von Herrschaften, Zwangsumsiedlungen im Zweiten Weltkrieg und auch heute noch besitzt Gibraltar in vielerlei Hinsicht einen Sonderstatus.
Point of Europe
Es war ein außergewöhnliches Abendessen.
Die Ponte Nuevo bei Nacht.
Schlaft gut! Morgen geht es steil bergauf.

Tag 6: Ronda nach Grazalema

Leider müssen wir das schöne Ronda verlassen. Aber heute warten viele Highlights auf uns. Die weißen Dörfer Andalusien! Zahara de la Sierra – leichtend weiß schmiegt sich das malerische Dorf am Nordrand des Naturparks Sierra de Grazalema an einen mächtigen Felsen. Über dem Dorf wacht die Ruine einer maurischen Burg. Wir fahren über den Puerto de las Palomas, den Pass der Tauben und erreichen das nächste weiße Dorf – Grazalema, angeblich das schönste.

kurz vor Zahara de la Sierra, eines der weißen Dörfer
Mulino di Vinculo - eine Olivenpresse die köstliches Olivenöl verkauft
das Bild wurde von einem netten Mann aus Gibraltar gemacht
heftiger Anstieg zum Puerto de las Palomas
geschafft
ein köstliches Picknick erwartet uns
super oder?
die Plaza von Grazalema
darum heißen sie die "pueblo blancos" . die weißen Dörfer

Tag 7: Grazalema nach Arcos de la Frontera

Wir radeln durch die Sierra de Grazalema auf kleinen Straßen nach El Bosque. Kleine aus Natursteinen gebaute Häuser säumen die Gassen. El Bosque liegt am Tor des Nationalparks Sierra Grazalema. Unser Ziel ist Arcos de la Frontera. Maurische Bögen –arcos- überspannen hier und da die engen Gassen. Unser Quartier für heute Nacht ist ein Parador mitten in der Altstadt.

Wunderschöne Blumen als wir Grazalema verlassen.
Unser erster Anstieg heute: Puerto del Boyar auf dem Weg nach El Bosque.
Schöne Treppen in Algar.
Die Fußgängerzone war fast komplett überspannt um während der Mittagszeit wohltuenden Schatten zu spenden.
Das Mittagessen in El Bosque hat Tamara und Carolyn super geschmeckt!
Früchte sind noch an vielen Bäumen zu finden.
EIn kurzer Fotostopp am Embalse de Guadalcacín Stausee.
Was für eine schöne Aussicht!
Wir sind in Arcos de la Frontera angekommen!
Der letzte Kilometer entlang am Río Guadalete bis zum Hotel.
Fast da!
Arcos de la Frontera wird auch die "Hauptstadt der Weißen Dörfer Andalusiens" genannt.
Ein Blick von oben auf unser Parador direkt an der Klippe.
Vögel haben diesen tollen Ausblick die ganze Zeit. Beneidenswert!
Die Steinbögen in Arcos.
Carolyn beim Erkunden der Stadt.
Pandemiebedingt fielen die Oster Prozessionen aus die sehr traditionel sind in Andalusien. Dies wurde gestern nachgeholt. Es ging die ganze Nacht bis morgens um 2 h.
In unserem Parador Hotel.
Sonnenuntergang in Arcos.
Und Arcos bei Nacht!

Tag 8: Arcos de la Frontera nach Sevilla

We are about 40 km from Jerez de la Frontera. Jerez is the city of sherry. Names like Sandeman and Tio Pepe are now known around the world. One could spend a whole week here - the Moorish fortress from the 13th century, the Christian cathedral, museums and tapas bars, sherry tastings and much more could be discovered.

Wir sind ca. 40 km von Jerez de la Frontera entfernt. Jerez ist die Stadt des Sherry. Namen wie Sandeman und Tio Pepe sind mittlerweile weltbekannt. Hier könnte man eine ganze Woche verbringen - die maurische Festung aus dem 13.Jh, die christliche Kathedrale, Museen und Tapas Bars, Sherry Verkostungen u.v.m.  wären zu entdecken

Wer weiß was das ist?
Der beste Kaffee auf Tour und ein frischer Lebkuchen.
Baumwollfelder.
Steinarbeiten auf einer Plaza in Jerez.
Kleine und schöne Gassen in Jerez.
Wir haben es auf unseren E-Bikes bis nach Jerez geschafft! Und es hat so viel Spaß gemacht!
Seitenanfang

Blog-Suche


Einen Kommentar hinzufügen Diesen Beitrag bewerten
Sarah
Mittwoch, 20. Oktober 2021 um 10:45

What a great blog - you immediately want to go there too
Ursula Peter
Donnerstag, 21. Oktober 2021 um 17:48

Hi Sarah,
thanks for your comment. We really appreciate it.
Ursula
Claudia
Montag, 18. Oktober 2021 um 20:30

Hallo Ursel, Hallo Kreuzi,
tolle Bilder, sieht super aus!!!
Liebe Grüße
Claudia
Ursula Peter
Donnerstag, 21. Oktober 2021 um 17:48

Hi Claudia,
die Tour ist echt wunderschön und Spanien um diese Jahreszeit ein Genuß.
LG U
Barbara
Freitag, 15. Oktober 2021 um 15:23

Was für herrliche Bilder! Ihr alle im Sommeroutfit, während wir in Österreich die Winterjacke ausgepackt haben. Genießt es..! Liebe Grüße aus Tirol
Ursula Peter
Freitag, 15. Oktober 2021 um 16:42

Hallo Barbara,
Das machen wir. Das Wetter ist herrlich, die Strecken sind toll. Bis auf die späten Abendessen würde Dir die Tour sicher gefallen.
Ganz liebe Grüße
Ursula
Sarah
Freitag, 15. Oktober 2021 um 05:37

I'll take the Blue House, the Beach and the Bike!
It might snow tonight
Ursula Peter
Freitag, 15. Oktober 2021 um 08:15

Come over we have 25 C, sunshine and a nice pass to go over today.
Tamara
Donnerstag, 14. Oktober 2021 um 18:10

Thanks Ursula and Michael - What a fun outing on British soil
Sarah
Donnerstag, 14. Oktober 2021 um 16:00

Ahhh... so jealous! There should be more pigs on this trip. Looking forward to some good pictures.
Ursula Peter
Donnerstag, 14. Oktober 2021 um 18:35

Miss Piggy we all miss you!
All the best
Ursula

Edelweiss Bike Travel